Home
Skills
Share

Unsere MissionEsports: ein Sport für die Zukunft


Videospiele haben knapp 30 Millionen Anhänger in Deutschland. Doch Esports ist längst mehr als ein netter Zeitvertreib. Wie der Name schon sagt: Dahinter steckt echter Sport. Davon ist auch Marc König überzeugt. Im Interview erklärt der Fachbereichsleiter für Marketing, Vertrieb und Prävention der AOK NORDWEST, warum sich die Gesundheitskasse im Thema Esports engagiert und Gamern die richtige Balance zwischen Spaß, Training und Gesundheit vermitteln will.

Herr König, wann sind Sie Esports erstmals begegnet?

Herr König: Ich ging noch zur Schule: Ein Freund und ich haben uns vor dem Bildschirm als Fußballmanager ausprobiert. Damals waren Games im Wettkampfmodus noch nicht so verbreitet: Heute beschäftigen sich bundesweit 30 Millionen Menschen regelmäßig mit Videospielen. Auch zu den organisierten Esportlern sollen bis zu über vier Millionen gehören. Welche Dimension diese Sparte mittlerweile hat und welche Herausforderungen damit einhergehen, habe ich vor allem beim FC Schalke 04 beobachtet.

Marc König

Fachbereichsleiter für Marketing, Vertrieb und Prävention der
AOK NORDWEST

Stichwort: Schalke 04. Welche Verbindung besteht zwischen der AOK NORDWEST und dem Gelsenkirchener Fußballverein?

Herr König: Die AOK NORDWEST ist Gesundheitspartner beim FC Schalke 04. Seit der Saison 2016/2017 arbeiten wir mit dem Club im Bereich Gesundheit und Prävention eng zusammen. Dabei geht es vor allem darum, Fans für mehr Bewegung zu motivieren, am besten von klein auf. Ein gesunder Lebensstil ist aber auch für Gamer wichtig. Und so haben wir unser Engagement jetzt auf dieses Feld ausgedehnt.

Warum sollten gerade Gamer auf ihre Gesundheit achten?

Herr König: Ganz einfach: Um überhaupt gut spielen zu können. Fokus, Kontrolle, Reaktionsvermögen – wer in diesen Bereichen punkten will, braucht körperliche und mentale Fitness. Klickstress und starke Anspannung müssen nach dem Spiel ebenfalls abgebaut werden. Esportler spielen besser, wenn sie auch abschalten können, einen körperlichen und seelischen Ausgleich haben. Hier setzen unsere Gesundheitsangebote an.

Wie hilft die Gesundheitskasse konkret?

Herr König: Ob online oder real im Kurs – wir geben nicht nur praktische Tipps für die Konzentration und gesunde Augen, sondern auch für die nötige Balance. Bei uns können Gamer spezielle Entspannungsmethoden ausprobieren und bekommen Anregungen, wie sie mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen können. Kurzum: Wir helfen ihnen beim Runterfahren. Auch mit Tipps für ausgewogene Ernährung.

JETZT ZUR AOK NORDWEST WECHSELN

Du willst Mitglied werden? Dann schnell und unkompliziert anmelden.

Zum Online-Antrag

Kommen diese Angebote bei den Gamern auch an?

Herr König: Das hoffe ich, denn die Angebote werden richtig gut, weil wir diese im Dialog mit Esportlern entwickeln werden und gemeinsam optimieren. Wir bauen auf gute Erfahrungen auf, die wir schon in Schulen gesammelt haben. Dort sprechen wir mit Jugendlichen über ihren Medienkonsum, der in der letzten Zeit stark angestiegen ist. In Deutschland sind 12- bis 19-Jährige von Montag bis Freitag täglich 200 Minuten online. Im Jahr 2008 waren es noch 117 Minuten. Je früher gesundes Medienverhalten aufgebaut wird, desto besser.

Speziell Esports bringt nicht nur Spaß, sondern soll auch gut fürs Gehirn sein. Wie muss man sich das vorstellen?

Herr König: Dazu gibt es schon Forschungsergebnisse: Esports kann Studien zufolge die Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit steigern, ja, sogar das Denkvermögen fördern. Wichtig ist, dass das Leben nicht irgendwann nur noch aus Videospielen besteht. Dann bleibt der Spaß auf der Strecke und man fühlt sich gar nicht mehr gut. Klar, dass gerade wir, die Gesundheitskasse, sehen, dass Computerspiele auch zur Internetsucht führen können. Umso wichtiger sind zielgerichtete Präventionsangebote, wie wir sie zusammen mit dem FC Schalke 04 anbieten.


Einwilligungserklärung für die Nutzung der Social Media Plugins

Für die Nutzung von Social-Media Dienstangeboten diverser Unternehmen stellen wir Ihnen Social-Media-Plug-ins zur Verfügung. Diese werden in einem Zwei-Klick-Verfahren auf den Online-Angeboten der AOK eingebunden.

Die AOK erfasst selbst keinerlei personenbezogene Daten oder Informationen über deren Nutzung mittels der Social-Media-Plug-ins.

Über diese Plug-ins können jedoch Daten, auch personenbezogene Daten, an die US-amerikanischen Diensteanbieter gesendet und gegebenenfalls von diesen genutzt werden. Das hier eingesetzte Verfahren sorgt dafür, dass zunächst keine personenbezogenen Daten an die Anbieter der einzelnen Social-Media-Plug-ins weitergegeben werden, wenn Sie unser Online-Angebot nutzen. Erst wenn Sie eines der Social-Media-Plug-ins anklicken, können Daten an die Dienstanbieter übertragen und durch diese gespeichert bzw. verarbeitet werden.